Mit „Netzwerk anwenden“ öffnen Sie in NeuronNetz eine gestaltbare Bedienoberfläche für Ihr trainiertes Netz. Sie ordnen Eingaben, Ausgaben und Grafiken so an, dass die Anwendung verständlich wird. Bei einem Sensormodell können Sie beispielsweise die Position über einen Schieberegler einstellen und die vorhergesagte Spannung an einem Zeigerinstrument ablesen.
Eingaben einstellen und Ausgaben beobachten
Im Modus Erproben verändern Sie die Eingangswerte direkt auf der Bedienoberfläche. Für analoge Eingänge stehen Zahlenfelder, Schieberegler und Drehregler zur Verfügung. Binäre Eingänge lassen sich ein- und ausschalten. Sobald Sie eine Eingabe ändern, berechnet das Netz die zugehörigen Ausgaben. Je nach Aufgabe können Sie diese als Zahlenwert, auf einem Anzeigeinstrument oder als Schaltzustand darstellen.
Eine eigene Bedienoberfläche gestalten
Im Modus Bearbeiten wählen Sie die Elemente aus, die für Ihr Projekt wichtig sind. Sie platzieren die Bedienelemente auf der Arbeitsfläche, verändern ihre Größe und ergänzen Beschriftungen, Formen oder Bilder. Eine Abbildung des Versuchsaufbaus kann zum Beispiel zeigen, an welcher Stelle eine Eingabe wirkt und welcher Messwert als Ausgabe zu erwarten ist. Die Gestaltung wird zusammen mit dem Projekt gespeichert.
Das gelernte Verhalten mit einer Netzkennlinie zeigen
Bei einem Netz mit genau einem analogen Eingang und einem ausgewählten analogen Ausgang können Sie eine Netzkennlinie in die Bedienoberfläche einfügen. Sie zeigt den Zusammenhang zwischen Eingabe und Vorhersage über den dargestellten Wertebereich. Wenn Sie den Eingabewert verändern, wandert der aktuelle Arbeitspunkt entlang der Kurve. Eingeblendete Sollpunkte helfen dabei, die Vorhersage mit den Trainingsbeispielen zu vergleichen.
